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Herkunft und Charakter des Mops

Der Mops stammt vermutlich aus dem Kaiserreich China, wo er vor mehr als 2.000 Jahren aus doggenähnlichen Hunden herausgezüchtet wurde. Er galt als Königshund und es war ein Privileg der Könige, ihn besitzen und anfassen zu dürfen. Man vermutet, dass Hunde, die nicht zur Weiterzüchtung geeignet waren, von den Züchtern teuer an das Volk verkauft wurden.
 
Aber Tatsache ist, wo er eigentlich herkommt, weiß niemand genau. Jeder hat dazu so seine eigene Theorie.. Mal kommt er aus China, mal ist er ein kleingezüchteter Metzgerhund. Mal haben ihn holländische Seeleute nach Europa gebracht, mal die Horden Dschingis Khans. Auf jeden Fall gibt es seit mehreren Jahrhunderten Möpse in Europa, zunächst als Schoßhund bei den diversen europäischen Fürstenhöfen, dann hielt er Ende des vorigen Jahrhunderts Einzug in den vornehmen Bürgerhäusern. Er wurde zum Modehund und starb infolgedessen beinahe aus. Glücklicherweise hat er alle Modetorheiten überstanden und so kann uns auch heute noch dieser kleine lustige Kerl das Leben etwas heiterer machen.


 
Der Mops ist ein stämmiger kleiner Hund und zählt zu den Molossern - also verwandt mit den großen Doggen - der kleinste Vertreter dieser Hundegruppe.. Kennzeichnend für ihn sind der große, runde Kopf mit ausgeprägter Faltenbildung, der stumpfe breite Fang, die tiefschwarze Maske und vor allem die je nach Gemütslage mal melancholischen, mal feurigen Augen. Typisch ist weiterhin der über dem Rücken getragene Ringelschwanz. Der Mops hat nie irgendeine Aufgabe erfüllen müssen, er war immer "nur" Familienhund, ob nun im Schloß oder bei gewöhnlichen Menschen. Das bedeutet, daß er sich hervorragend für das enge Zusammenleben mit dem Menschen eignet. Keine Wohnung ist ihm zu klein, keine Familie zu groß, um sich wohl zu fühlen. Vorurteile begegneten ihm schon immer - dumm soll er sein, faul und träge. Glauben Sie es nicht! Unsere Vorfahren wären dumm gewesen, hätten sie es zugelassen, daß sich in ihrer unmittelbaren Nähe ein dummer Hund eingenistet hätte. Das Gegenteil ist richtig, der unmittelbare Kontakt zum Menschen erzwingt geradezu einen einfühlsamen intelligenten Hausgenossen. Genau das ist der Mops. Und was die Faulheit angeht, ist ihm sein Herrchen oder Frauchen Vorbild, er ist genauso faul wie diese. Und so ausdauernd bei Spaziergang oder Wanderung wie seine Leute ist er allemal. Seine Haltung ist problemlos. Alles was er braucht, ist Familienanschluss. Auf den allerdings kann er nicht verzichten.

 

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